Folgende Videos habe ich kürzlich bei Cathryn Hrudicka entdeckt. Sie erklären sehr anschaulich die Entwicklungen von den Anfängen des Webs bis hin zum Web 3.0.

Web 2.0

Besonders interessant finde ich das kreative Video von Not in Words zu den Unterschieden von Web 1.0 und Web 2.0. Wichtig hier ist vor allem, dass es beim Web 2.0 um die neue Nutzung des Webs (Stichwort user-generated content) geht, jedoch weniger um eine neue Technik. Es ist nur ein Beispiel aus einer Reihe von Videos im Comic-Stil die ohne Sprache (dafür mit lustigen Geräuschen) auskommen und dadurch von praktisch jedem verstanden werden.

Diese Art der Darstellung eignet sich meiner Meinung sehr gut um grundsätzliche Einblicke in verschiedenste Themen zu geben. Ob sich diese in erster Linie visuelle Methode auch dazu eignet tiefer in die Materie einzudringen, sei dahingestellt. Jedenfalls ist es eine sehr erfrischende Abwechslung der Italienerin Paola Pozzessere, die hinter diesen Videos steckt.

Einkaufen im Web

Zum Thema möchte ich hier gleich noch ein zweites passendes Video von Not in Words nachschießen (mir gefällt’s eben). Hier wird das Einkaufen im Web dargestellt. Einfacher geht’s nicht, oder simplicity rulez:

Web 3.0

Das folgende Video von Manu Sporny (Digital Bazaar, Inc.) gibt auf eine ebenfalls kreative Art und Weise Einblicke in das Nachfolger-Web, also das Web 3.0 – auch semantisches Web genannt. Beim Web 2.0 ist es noch so, dass Computer bloß Informationen austauschen, diese aber nicht wirklich verstehen können. Es geht eigentlich nur um die korrekte Darstellung von Dokumenten (mittels HTML). Dem Nutzer wird dadurch eigentlich nur passiv geholfen.

Beim Web 3.0 kann jedoch der Computer erkennen, was der Nutzer braucht, oder was ihn interessieren könnte und wie verschiedene Informationen vernetzt und voneinander abhängig sind. Dadurch entsteht eine aktive Hilfe für den Nutzer. Ein Anwendungsbeispiel wären etwa Suchmaschinen. Diese können im Web 3.0 weitaus bessere Ergebnisse liefern, da sie nicht nur von Keywords abhängig sind sondern sich nun auch der Semantik, also der Bedeutung der Ergebnisse (Webseiten) bedienen können . Die Technologie sind dazu sind Microformate oder RDFa.