11
Jun

Wie man die #Euro2012 auf Twitter verfolgt

Die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine fesselt Millionen vor den Bildschirmen. Public Viewing ist bekanntlich seit längerem im Trend und eine Art, die Spiele mit anderen gemeinsam anzusehen. Wer auf die Gesellschaft daheim nicht verzichten möchte, kann auch die Spiele auch via TV+Twitter verfolgen. Das nennt sich dann „Social-TV“. Jeder kann dadurch seinen Kommentar zum Spielverlauf öffentlich absetzen. Man ist nicht mehr von den mehr oder weniger enthusiastischen und fachlich kompetenten Kommentatoren abhängig. Wenn nicht gerade Kult-Sprecher wie Béla Réthy am Werk ist, jedenfalls eine interessante Alternative. Vor allem dann, wenn bei so manchem Sprecher nicht das aktuelle Spielgeschehen im Vordergrund steht. Viele Kommentare sind weniger fachlich dafür umso mehr sarkastisch. Das wird auch längst schon beim #Tatort oder der #ZiB2 so gemacht. Das Fernsehen wird also mittels Social Media interaktiv.

Für die Euro2012 gibt’s dazu gleich eine Reihe von Hashtags: »#«, mit denen man die Timeline entsprechend filtern kann. Ein Klick auf die Hashtags bei Twitter oder eine Suche danach listet alle zugehörigen Tweets auf: #Euro2012, #Em2012, #em, #em12, usw. Diese kann man selbst bestimmen und erreicht dadurch mehr oder weniger Twitteristi zum „getaggten“ Thema.

Das aktuelle Spiel wird dann mit den Landercodes und wahlweise von einem »vs« getrennt – Spanien gegen Italien: #espita oder #espvsita

Viel Spaß beim Live-Tweeten wünscht @webzucker und @marcowegleiter!

 

2
Feb

Wenig Reichweite für Österreichs Politik im Social Web

Die Politik hat Social Media als Kommunikationstool entdeckt? Nicht wirklich. Die momentane Reichweite an Wählern ist sehr gering. Die SPÖ erreicht beispielsweise als Partei nicht einmal 1 Prozent ihrer Wähler von 2008 über Facebook und Twitter, wenn man nur die zentralen Profile der Bundespartei heranzieht. Dabei wäre die theoretische Reichweite von Facebook und Twitter bei mehr als 2,7 Mio. WählerInnen von welchen von den Social Media-Auftritten der Parlamentsparteien gerade mal 5 Prozent angesprochen werden. Anders die FPÖ – die hat zwar keinen „Parteiauftritt“, jedoch erreicht HC Strache über seine Facebook-Seite mehr als 12 Prozent und liegt damit im Vergleich zu anderen Politikern mit riesen Abstand in Führung. Keine Frage, Facebook und Twitter bieten ausgezeichnete Möglichkeiten, vor allem junge WählerInnen zu erreichen. Vielen mag der Social Media-Auftritt vom Team Bundeskanzler noch in Erinnerung sein. Man kann dort nämlich gerade als Politiker sehr einfach „Shitstorms“ produzieren. Und es gehört wahrscheinlich auch etwas Mut dazu, ist man bekanntlich als PolitikerIn ständiger Kontrolle und Kritik ausgesetzt (aber das gehört ohnehin zum Berufsbild).

Diese Liste misst (vorerst) die Fan- und Follower-Zahlen auf monatlicher Basis. Die Liste ist nicht vollständig und kann soll von jedem ergänzt werden. Bitte die Änderungen auf dem „Impressum“-Blatt eintragen. Die Zahlen sagen natürlich nichts über die „Qualität“ der Kommunikation dort aus.

Links

10
Jun

Von der Deutschen Bahn lernen

  • „Etwa 1.200 Twitter-User haben auf Twitter mehr als 2.000 Nachrichten mit oder an @DB_Bahn geschrieben.
  • Circa zwei Drittel der Nachrichten waren neutral formuliert, 25% waren positiv und knapp 10% waren negativ.
  • Am Ende des ersten Tages hatten wir 4.800 Follower.
  • Unsere Tweets wurden knapp 140 mal von anderen Usern retweetet.“

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7
Jun

Welche Twitter-Nutzer gibt es?

„Twitter ist nur was für Medienleute!“, „Zeitverschwendung!“, „Wofür soll ich Twitter denn nutzen?“
In den USA sind bereits 13 % aller Online Amerikaner auf Twitter. Eine nicht ganz ernst gemeinte Übersicht gibt uns die Tweep Cloud.

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