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24
Sep

Was man von Zalando lernen kann

Zalando ist eine der erfolgreichsten E-Commerce-Storys Deutschlands. Innerhalb von kurzer Zeit ist Zalando mit über einer halben Milliarde Euro Umsatz einer der erfolgreichste Online-Shops Europas. Außergewöhnliches Kundenservice und umfassende mediale Präsenz sind dabei wichtige Erfolgsfaktoren der Berliner, bei denen es längst nicht mehr nur um Schuhe geht:

Die witzigen TV-Werbespots sind dabei nur ein Teil der Kommunikations- und Marketingstrategie von Zalando. So wurde schon zu Beginn erkannt, dass Social Media hervorragende Rückkanäle für Kundenservice und Empfehlungen bieten. So gibt es neben der obligatorischen Facebook-Seite natürlich auch einen Corporate Blog, Twitter-Account und YouTube-Channel.

Weiters wurde mit affilinet ein Partnerprogramm mit relativ hohen Provisionzahlungen gestartet. Das und noch mehr trägt dazu bei, dass Zalando effizienter wirbt als etwa VW oder McDonald’s. Um 3,2% Markenwahrnehmung zu erreichen, braucht Zalando nur 3,2 Mio. € – zum Vergleich: VW braucht dafür 8,8 Mio. € und McDonald’s gar 11,6 Mio. €. Nicht schlecht für ein Unternehmen, das erst seit vier Jahren existiert. Doch was macht Zalando so erfolgreich? Im Prinzip sind es diese Strategien, die im neuen Internethandel-Magazin im Detail erklärt werden:

Auch wenn der eigene Shop nicht gleich Zalando-Dimensionen annimmt, so kann man durchaus die zahlreichen Strategien auch auf das eigene E-Commerce-Projekt umlegen. Zalando ist mir Sicherheit ein Lehrbeispiel der Extraklasse. Viel Spaß beim Strategie-Tüfteln! Hier gibt’s eine gratis Leseprobe zu Magazin.

Die­ser Arti­kel enstand in Zusam­men­ar­beit mit

Titelbild: http://www.flickr.com/photos/freya_gefn/3662480686

30
Aug

Die Qual der Wahl beim Online-Shopsystem

Shopsysteme gibt’s unzählige am Markt und das in den unterschiedlichsten Varianten. Im Trend sind kleine und mittelgroße gemietete Shops, bei denen man wenig bis keine technischen Einstellungen selbst vornehmen muss. Natürlich gibt es auch professionelle Shops, die individuell angepasst werden können, sowie OpenSource-Lösungen, die lizenzfrei sind. Doch welches System passt für meinen Shop? Dazu muss man zuerst die Anforderungen definieren – was soll mein Shop können, wieviele Produkte will ich listen, Bezahlung, usw. Wichtig ist dies deshalb, da man im Nachhinein aufgrund der Komplexität der Shopsysteme nur schwer auf ein anderes System wechseln kann.

 

Eine genaue Beschreibung zu den einzelnen Punkten finden Sie in der aktuellen Ausgabe von Internethandel.

Mieten, kaufen oder gratis?

Hat man die eigenen Anforderungen mit den oben genannten Eigenschaften abgestimmt, geht’s nun um das passende Lizenzmodell.

Bei Mietlösungen kann man sich voll und ganz dem Kerngeschäft widmen und muss sich nicht mit technischen Details herumschlagen. Allerdings bieten sie nur eingeschränkte Individualisierbarkeit und oftmals sind neben der monatlichen Miete auch Provisionszahlungen für verkaufte Produkte fällig. Beispiel: plentyMarkets.

Was Miet-Shops nicht können, ist das Hauptfeature der Kauf-Shops: die Flexibilität – hier kauft man einen schlüsselfertigen Shop den man seinen Bedürfnissen entsprechend anpassen und einstellen kann. Allerdings muss man hier mit hohen Anfangsinvestitionen rechnen. Beispiel: OXID eSales.

OpenSource-Lösungen bieten eine sehr hohe Individualisierbarkeit, erfordern jedoch Programmierkenntnisse und verursachen hohen Wartungsaufwand. Sie sind nur was die Lizenz betrifft, gratis. Support erhält man entweder gegen Aufpreis oder man verlässt sich auf die OpenSource-Community (die aber oftmals schneller Lösungen bietet als so mancher kostenpflichtiger Support). Beispiel: Magento

Ein detaillierter Vergleich aller Lizenzmodelle finden Sie hier.

Egal für welches System Sie sich entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr gewähltes Shop-System auch den gesetzlichen Vorschriften in Ihrem Land entspricht. Gerade Mietshops aus den USA oder Shop-Plugins für WordPress erfüllen diese Voraussetzung in den meisten Fällen nicht.

Die­ser Arti­kel enstand in Zusam­men­ar­beit mit

2
Aug

Das Ende der Social Games auf Facebook?

Was ist los mit Facebook (NASDAQ: FB) an der Börse? Zumindest wenn es nach der Marktkapitalisierung geht, hat Facebook seit dem IPO mehr als die Hälfte des Wertes verloren, wie Netzökonom Holger Schmidt in seinem Beitrag unter anderem erläutert. Bleibt also abzuwarten, ob Facebook es mit „Mobile“ schaffen wird, mehr Gewinn aus den 900 Millionen Nutzern zu ge Zynga nerieren. Aber es bleibt nicht nur bei Facebook. Auch Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf Facebook basiert, spüren natürlich den Aktientrend. Wer kennt sie nicht: die Social Games FarmVille, Cityvolle oder Mafia Wars? Alle stammen aus dem Hause Zynga (NASDAQ: ZNGA), dem größten Hersteller von Social Games. Aber auch deren Aktienkurs beweget sich nach der Ankündigung von Verlusten um ein Drittel gen Süden.

Facebook (FB) Kursentwicklung

Facebook (FB) Kursentwicklung. Quelle: Yahoo! Finance

Ein Grund dafür war eine Änderung in der Gaming-Plattform von Facebook, wahrscheinlich ist das neue Facebook Appcenter gemeint? Eine anderer Grund liegt darin, dass die Facebook-Nutzer die Zynga-Games fast nur mit virtuellem Geld (gratis) spielen und zuwenig echtes Geld investieren, es ist also dahingehend kein nachhaltiges Businessmodell für Zynga vorhanden. Zudem wird die starke Abhängigkeit von Facebook kritisiert, siehe Chart. Der Aktienkurs von Zynga (ZNGA) liegt momentan unter 3$.

Facebook (FB) und Zynga (ZNGA) Kursentwicklung

Facebook (FB) und Zynga (ZNGA) Kursentwicklung. Quelle: Yahoo! Finance

Zynga PokerOffenbar will Zynga seine Strategie hin zum Spielen um echtes Geld ändern und schaut sich nach alternativen Plattformen für Casino- und Poker-Games um. Also eine Kehrtwende vom werbefinanzierten Spiel hin zu jenem um echtes Geld. Zumindest was die Nutzeranzahl angeht, hat Zynga im Online Poker-Markt gegenüber den etablierten Mitspielern ein Ass im Ärmel: die Nuterzahlen. Zynga kann immerhin 300 Millionen Nutzer pro Monat vorweisen, während der größte Pokerraum der Welt – PokerStars – es pro Monat auf über 80.000 zahlende Nutzer bringt. Bleibt also abzuwarten, wieviele Gratis-Spieler in zahlende Poker- und Casinospieler umgewandelt werden können. Zynga Casino

Dieser Artikel ist in einer Kooperation entstanden.

11
Jul

Drop-Shipping: Sie verkaufen, liefern aber nicht

Verkaufen Sie doch ohne die Ware jemals in Händen gehabt zu haben! Das klingt doch spannend und irgendwie nach Börsenhandel. Und tatsächlich handelt es sich bei Drop-Shipping um eine Art Handel und zwar von ganz normalen physischen Waren. Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Handel fallen jedoch bei Drop-Shipping das Lager und die Logistik weg. Die Ware findet ihren Weg also direkt vom Hersteller oder Großhändler zum Endkunden, der zuvor in Ihrem Webshop die Ware eingekauft hat. Sie treten dabei also Zwischenhändler auf, ohne dabei die einzelnen Lieferungen gesehen zu haben. Vielleicht kommt Ihnen ja das vom Möbelhandel bekannt vor? Für Sie als Händler ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile wie etwa Risikominimierung, Wegfall von Lager, Logistikkosten oder Personalkosten. Das schöne daran – der Kunde merkt davon nichts. Die Kostenstruktur und der Outsourcing-Charakter machen Drop-Shipping, auch Streckengeschäft genannt, daher vor allem für Gründer im E-Commerce-Bereich interessant.

Ist Drop-Shipping für alles geeignet?

Nachdem der Endkunde im Internet ohnehin akzeptiert, die Ware nicht sofort mit nach Hause nehmen zu können, spielt es keine Rolle von wem er die Ware tatsächlich geliefert bekommt. Es gibt also keinen Nachteil für den Endkunden. Der Händler hingegen hat den Vorteil, dass er sich selbst kein teures Lager anschaffen muss und die damit verbundenen Risiken, wie Kapitalbindung, Fehlkäufe, Lagerkosten, Logistikkosten, Personalkosten, etc. vermeiden kann. Die Waren werden in diesem Fall nicht eingekauft sondern vom Lieferanten übernommen. Der Einkauf des Händlers erfolgt immer nur dann, wenn bereits ein Verkauf an den Endkunden im Online-Shop erfolgt ist. Das erinnert etwas an das Just-in-Time-Prinzip von Toyota. Ein weiterer für einen Online-Shop wichtiger Vorteil: das entsprechend große und aktuelle Sortiment an Waren. Dies trägt zur Attraktivität des Online-Shops maßgeblich bei und vermittelt den Besuchern eines Online-Shops nicht nur ein Gefühl von Seriosität und Sicherheit sondern erhöht natürlich auch die Wahrscheinlichkeit einer Bestellung ganz ungemein.

Wo sind die Risiken?

Obwohl das Grundprinzip von Drop-Shipping denkbar einfach klingt, gibt es natürlich auch hier gewisse Risiken und kritische Erfolgsfaktoren. Diese fangen bei der richtigen Marktanalyse an und beinhalten weiters Lieferantenauswahl, Verhandlungen über Konditionen, Produktkenntnis, Internet-Marketing, bis hin zum wichtigen Thema Retouren. Weitere Informationen und Tipps zum Start mit Drop-Shipping können Sie in der aktuellen Ausgabe von Internet-Handel nachlesen (kostenlose Leseprobe).

Die­ser Arti­kel enstand in Zusam­men­ar­beit mit