foursquare

27
Apr

2010: Einchecken mit Foursquare, Brightkite & Gowalla

Der Boom von Smartphones mit eingebauter GPS-Funktion und großen Screens bringt (neue) Social Networks mit ortsbezogenen Diensten – Local Based Social Networks – mit sich. Diese wären etwa Foursquare, Brightkite oder Gowalla. Diese Dienste haben momentan sehr hohe Wachstumsraten, vor allem in den USA und sind deshalb (vorerst?) alle nur auf Englisch verfügbar. Um was geht es? Es werden Meinungen und Tipps von Nutzern zu bestimmten Angeboten mit den lokalen GPS-Daten verknüpft wodurch diese eine neue Dimension erhalten. Die Nutzer profitieren von den Tipps zu verschiedenen Dingen von Leuten die bereits an dem Ort waren wo man eingecheckt hat. Zum Beispiel welcher Cocktail in der Bar am besten schmeckt. Man kann ortsbezogene und persönliche Empfehlungen geben und erhalten. Dies funktioniert natürlich freiwillig – trotzdem wahrscheinlich ein Fressen für Datenschutz-Freaks.

foursquare, birghtkite, Gowalla @iPhone

Der Clou: „check-in“

Ich gehe durch die Stadt, zücke mein iPhone, starte die Foursquare-App. Das iPhone erkennt dank GPS wo ich mich befinde und dadurch weiß ich wo sich in meiner Nähe ein Hotel befindet. Bin ich dort, kann ich mit der App „einchecken“. Das bedeutet nicht etwa, dass ich nun bereits ein Zimmer beziehen kann – soweit ist der Dienst noch nicht – jedoch erhalte ich nun Tipps zum Hotel und zu Angeboten und interessanten Sachen in meiner Nähe. Woher kennt Foursquare dieses Hotel? Ganz einfach: jemand hat dort bereits ein Profil angelegt, ansonsten könnte ich dies sofort selbst tun. Zusätzlich wird ein Google-Layer verwendet. Diese Statusmeldung kann ich auch zu Facebook und Twitter senden und so meinen Standort publik machen.

2010 wird das Jahr des Eincheckens mit Local Based Social Networks

Anwendungsmöglichkeiten nicht nur im Tourismus

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