Wie Personaler Social Media nutzen

Vorabinfo: Xing, Facebook und LinkedIn sind unverzichtbare Tools für den modernen Personaler. Ich bin eher zufällig auf den Blog-Post von Personal-Profi Thorsten zur Jacobsmühlen gestoßen, in dem er seine Studie zum Einsatz von Social Media im Personalwesen für Deutschland und Österreich zusammenfasst. Eine sehr umfassende Studie mit 651 befragten Unternehmen. So lautet etwa ein Ergebnis, dass rund die Hälfte der Firmen ihren Mitarbeitern erlaubt, Social Media Services zu nutzen, jedoch ohne jegliche Regelung. Ungefähr ein Drittel schränkt den Zugang zeitlich oder inhaltlich ein und ca. 10 Prozent schiebt Social Media komplett den Riegel vor (noch). Einsatzgebiete der Personaler dabei sind: Recruitingwerkzeug, Steigerung des Employer Brandings, eigene Mitarbeiter als Botschafter einsetzen und – natürlich – Überprüfung von Bewerbern. Die wird ja gerne als Bedrohung gesehen, für jene von denen man peinliche Partyfotos auf Facebook findet, mag dies auch gelten. Dabei bräuchte man als Bewerber den Spieß ja nur umdrehen und positive Aktionen, wie etwa soziale Leistungen, posten. Jedenfalls sind sich Personalmanager einig: Social Media wird zunehmend eine Rolle spielen und die Budgets wandern vom Printbereich in Richtung Online-Stellenbörsen und Social Media Dienste.

Weil es zum Thema passt: Kennen Sie kununu? Dort empfehlen Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber – oder auch nicht …

Hier geht’s zum Download der Studie (gratis).