6 Tipps für Facebook-Fans

Facebook hat vor kurzem einige Änderungen bei Seiten vorgenommen. Darüber kann man hier oder hier nachlesen. Aber wie kann man die neuen Funktionen nutzen, um mehr Likes auf der Facebook-Seite zu bekommen? Natürlich ist hier in erster Linie der Inhalt wichtig, die Relevanz für den Fan und vor allem die Interaktionen der Fans selbst. Aber kann man mit den (neuen) Funktionen und Design etwas nachhelfen?

1. Fotos/Videos

Facebook liebt Fotos und User lieben Fotos. Fotos schaffen Aufmerksamkeit denn Fotos nehmen mehr Platz im Newsfeed ein. Sie sind aufdringlicher als Text und werden daher eher geliket (also gefallen) und kommentiert. Facebook-Fotos sollten zudem markiert werden. Sie können sich selbst, andere Seiten oder Personen markieren. Die Fotos kommen dann in die Neuigkeiten der (unfreiwillig) Markierten. Bei Personen greifen die Privatsphären-Einstellungen bezüglich den Fotos und Videos. Die aktuellsten fünf Fotos erscheinen dann oben auf dem Profil. Markierte Fotos werden bevorzugt. Sie können die eigene Seite auf bestimmten Bildern markieren und somit zur Individualisierung beitragen, wenngleich Sie dadurch der Seite Dynamik und Aktualität rauben. Dasselbe gilt für Videos. Nur sind diese für Unternehmen nicht so einfach zu produzieren als Fotos.

2. Profilbild

Das Profilbild ist das große Bild auf der linken Seite. Hier ist Platz für Logos, Titel und Slogans. Kreative Unternehmen sollten selbstverständlich diese Gelegenheit zur Individualisierung nutzen und müssen sich nicht an die 08/15-Beispiele halten. Viel Spielraum gibt es bei Facebook dazu ohnehin nicht. Die Maße hierfür sind seit der Umstellung 180 x 540 Pixel. Vergessen Sie bitte nicht auf das Miniaturbild. Das erscheint dann bei jedem Post und soll entsprechend eingestellt werden.

3. Erster Eindruck

Nutzer, die noch kein Fan ihrer Seite sind, entscheiden sich binnen kurzer Zeit ob sie auf Gefällt mir klicken oder eben nicht. Klar, man will nicht von jedem und allem Fan werden, noch dazu wenn man nicht genau weiß, worum’s geht. Warum soll denn eine Privatperson sich mit einem Unternehmen überhaupt anfreunden und obendrein diesen Umstand mit seinem gesamten Facebook-Freundeskreis teilen? Liefern Sie gute Gründe und wirken Sie einladend aber bleiben Sie transparent und offen. Beispiele für Landingpages finden Sie hier oder hier.

4. Kommentieren

Endlich ist es auch für Admins möglich, auch als Person auf der eigenen Facebook-Seite zu kommentieren. Manche werden zwar die Seitennamen bevorzugen und das hat durchaus manchmal Sinn. Wenn der Admin, also der Seitenbetreiber, mit seinem Namen dort kommentiert, ist das aber gut. Und zwar aus hauptsächlich zwei Gründen. Zum einen wirkt die Kommunikation schon um einiges persönlicher als würde man mit einer Marke kommunizieren. Zum anderen kommen alle Kommentare natürlich wieder in den Newsfeed Ihrer Freunde und das erhöht die Sichtbarkeit. Die kann man auch mit dem neuen Comments-Plugin sehr gut erhöhen. Das ermöglicht direktes Kommentieren auf Blogs oder Websites mittels Facebook.

5. Interagieren

Bei Facebook geht es eigentlich nur um Interaktion. Das gilt nun auch im verstärkten Maß für Seiten, denn diese können nun direkt auf anderen Seiten posten. Einfach Facebook als Seite verwenden und sich mit anderen Marken verliken und dann – mit Stil – relevante (!) Nachrichten auf anderen relevanten Seiten streuen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, will man nicht als Spammer gelten.

6. Social Plugins

Facebook stellt selbst einige nützliche Tools, die Social Plugins, zur Verfügung mit denen man fade Web 1.0-Homepages ins Jahr 2011 bringen kann. Das sind hauptsächlich der Like-Button, die Like-Box und seit kurzem auch das Comments-Plugin. Auch damit erzeugt man Interesse und bekommt somit mehr Likes (siehe Punkt 4).

Fazit

Das Wichtigste neben Interaktion ist guten Inhalt zu liefern. Nur so werden Fans animiert, auf Ihrer Seite zu kommunizieren. Sie sollten dabei selbst im Idealfall mehr eine Art Moderatoren-Rolle einnehmen. Das zu erreichen ist jedoch für unbekanntere Marken alles andere als einfach. Content is King lautet eine bewährte Regel im Web. Die hat nach wie vor ihre Gültigkeit.Wie man zu guten Inhalten kommt, ist eine andere Frage. Die hier genannten Tipps und Funktionen können zwar helfen, guten Inhalt ersetzen sie jedoch nicht.  Und im Social Web gilt zusätzlich:

Content is King, Interaction is Queen