25
Okt

Facebook viral: Best Practice “1000 things to do in Innsbruck”

18-jähriger Schüler tritt virale Lawine auf Facebook los

1000 things to do in Innsbruck

Wie schafft man es, eine Facebook-Seite innerhalb von 5 Tagen auf knapp 15.000 Fans zu kriegen? Und das ohne gekaufte Fans oder Werbeanzeigen wohlgemerkt. Ein schönes Beispiel dafür ist die Seite “1000 things to do in Innsbruck” die auch viele Nachahmungsseiten wie etwa “1000 things to do in Vienna” hervorgebracht hat. Letztere hat in drei Tagen gar 53.000 Fans erhalten. Grund genug für mich, um mit dem Initiator ein Facebook-Interview zu führen: Read more

23
Okt

Apples Ökosystem wächst und wächst und wächst

Gestern wurde Apples neues Betriebssystem OS X 10.9 “Mavericks” offiziell vorgestellt. Wichtig ist dabei festzuhalten, dass Mavericks 10.9 kein Update von OS X 10.8 “Mountain Lion” sondern ein vollwertiges Betriebssystem ist (ein Update wäre 10.8.7). Zur Überraschung der meisten: es ist gratis. Apple wirft also ein komplettes Betriebssystem zum Nulltarif in den Markt, wenngleich die Vorversion keine 20 € gekostet hat. Trotzdem ist für die Kommunikationsabteilung ein “gratis Betriebssystem” natürlich ein Traum, wenngleich es bekanntlich nur auf Macs (und Hackintoshs) läuft.OS X Mavericks

Interessant wird die Auswirkung auf das Volumen-Lizenz-Geschäft von Microsoft sein. Ist ein Gratis-Betriebssystem Grund genug für Unternehmen von Windows auf OS X umzusteigen? Angesichts der Tatsache, dass OS X über die teure Apple-Hardware finanziert wird, wohl kaum. Jedenfalls hat sich OS X Mavericks am Tag der Ankündigung noch kaum auf den Aktienkurs von Microsoft ausgewirkt, auf den von Apple übrigens auch nicht.

Der Unterschied zum kostenpflichtigen Microsoft Windows ist jedoch gar nicht so groß. Denn das wurde wohl von den meisten nur in Zusammenhang mit einem Hardwarekauf erworben und nicht als einzelnes Produkt. Apple will eben im Sinne vertikaler Integration nur mehr an der Hardware verdienen, nicht mehr an der Software. Wobei die Entwicklungskosten der Software natürlich über die Hardware finanziert werden. Doch das Gratis-Mavericks ist nur ein Teil der Strategie: mit iLife werden nun noch zahlreiche weitere Apple-Programme verschenkt, wie etwa das MS Office-Pendant iWorks, iPhoto, iMovie und Garageband. Das und noch mehr schwirrt in Apple’s iCloud.

OS X Mavericks

Apples Ziel ist klar: es sollen möglichst alle Mac-Nutzer mit aktueller Software arbeiten und für die potenziellen Kunden werden Anreize geschaffen, sich beim Hardware-Kauf für Apple zu entscheiden. Mit Mavericks wird auch die Verschmelzung zwischen OS X und iOS, also zwischen Desktop, Laptop, Tablet und Smartphone, konsequent weitergetrieben. Es macht immer weniger Sinn womöglich Windows-, OS X- und Android-Nutzer gleichzeitig zu sein. Das Apple-Ökosystem wächst immer stärker und bietet immer mehr Lock-ins. Ist man einmal drinnen, findet man kaum mehr raus.

28
Aug

How-To: Neue Regeln für Gewinnspiele auf Facebook

facebookpromotionguidelinesFaceboook hat am 27.8.2013 völlig unerwartet die Seiten-Richtlinien hinsichtlich der Promotions gelockert. Unternehmen können nun auf deren Seite Gewinnspiele und Verlosungen ohne die bisher zwingend notwendige Applikation erstellen:

“We’ve removed the requirement that promotions on Facebook only be administered through apps”

Promotions können nun also auf der Seiten-Timeline oder in Apps organisiert werden – nicht jedoch in den Chroniken von Personen (auch nicht der Teilnehmer)!

Teilnahme-Möglichkeiten

  • Teilnahme durch Posten auf der Seite, Kommentieren oder Liken eines Posts der Seite
  • Teilnahme durch Senden einer Nachricht an die Seite
  • Likes können als Voting verwendet werden

Wie gehabt dürfen Unternehmen keine Promotions auf persönlichen Timelines organisieren!

Richtiges Tagging (Markieren) ist notwendig

Es ist nicht erlaubt, dass sich Leute auf Inhalten markieren, in denen sie selbst nicht vorkommen.

  • Es ist erlaubt, dass Leute Produktnamen für neue Produkte vorschlagen, um einen Preis gewinnen zu können.
  • Es ist nicht erlaubt, dass Leute sich selbst in Bildern eines neuen Produktes markieren, um einen Preis gewinnen zu können.

Aufforderung zum Teilen verboten!

Häufig sieht man Gewinnspiele, bei denen als Teilnahmekriterium das Teilen eines Posts in der persönlichen Chronik notwendig ist. Das ist gemäßt Punkt 3 jedoch ausdrücklich von Facebook untersagt:

Persönliche Chroniken dürfen nicht für die Organisation von Promotions genutzt werden (z. B. Aufforderungen wie „teile diesen Beitrag in deiner Chronik, um teilzunehmen“ oder „erhöhe deine Gewinnchancen durch Teilen in deiner Chronik“ sind nicht erlaubt).

Facebook-Ausschluss nicht vergessen!

Diesen Absatz vergessen fast alle, er gehört aber gemäß Punkt 2 angeführt: “Diese Promotion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.”

Facebook Promotion Guidelines Originaltext

"E. Promotions
1. If you use Facebook to communicate or administer a promotion (ex: a contest or sweepstakes), you are responsible for the lawful operation of that promotion, including:
a. The official rules;
b. Offer terms and eligibility requirements (ex: age and residency restrictions); and
c. Compliance with applicable rules and regulations governing the promotion and all prizes offered (ex: registration and obtaining necessary regulatory approvals)
2. Promotions on Facebook must include the following:
a. A complete release of Facebook by each entrant or participant.
b. Acknowledgement that the promotion is in no way sponsored, endorsed or administered by, or associated with, Facebook.
3. Promotions may be administered on Pages or within apps on Facebook. Personal Timelines must not be used to administer promotions (ex: “share on your Timeline to enter” or “share on your friend's Timeline to get additional entries” is not permitted).
4. We will not assist you in the administration of your promotion, and you agree that if you use our service to administer your promotion, you do so at your own risk."

Faceboook-Promotion Guidelines Deutsch

“E.    Promotions

1. Wenn du Facebook nutzt, um über eine Promotion zu berichten bzw. diese zu organisieren (z. B. einen Wettbewerb oder eine Verlosung) bist du für die den ordnungsgemäßen Ablauf dieser Promotion verantwortlich, einschließlich:
a.   Die offiziellen Regelungen,
b. Angebotsbedingungen und Auswahlkriterien (z. B. Alters- und Wohnsitzbeschränkungen) und
c. die Einhaltung der die Promotion sowie alle angebotenen Gewinne regelnden geltenden Regelungen und Bestimmungen (z. B. Registrierung und Einholung notwendiger regulatorischer Genehmigungen).
2. Promotions auf Facebook müssen folgende Elemente enthalten:
a.   Eine vollständige Freistellung von Facebook von jedem Teilnehmer.
b.   Anerkennung, dass die Promotion in keiner Verbindung zu Facebook steht und in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird.
3. Promotions können auf Seiten oder in Apps auf Facebook organisiert werden. Persönliche Chroniken dürfen nicht für die Organisation von Promotions genutzt werden (z. B. Aufforderungen wie „teile diesen Beitrag in deiner Chronik, um teilzunehmen“ oder „erhöhe deine Gewinnchancen durch Teilen in deiner Chronik“ sind nicht erlaubt).
4. Wir werden dich nicht bei der Organisation deiner Promotion unterstützen und du stimmst zu, dass du auf eigenes Risiko handelst, wenn du unseren Dienst zur Organisation deiner Promotion nutzt."

Meinung

Warum macht Facebook das nun plötzlich? Zum einen wahrscheinlich weil sie die Einhaltung der ehemaligen Regeln nie und nimmer kontrollieren können, zum anderen möchten sie vielleicht die “Promoted Posts” fördern, also Werbeanzeigen für die jeweiligen Gewinnspiel-Posts. Denn mit Apps selbst hat Facebook kein Geld verdient, das haben Dritte getan. Braucht man dann überhaupt noch eine App? Für die meisten “normalen” Gewinnspiele für kleine Unternehmen wohl kaum, jedoch bietet eine eigenständige Gewinnspiel-App noch wesentlich mehr Funktionen und Möglichkeiten der Darstellung als ein einfacher Post. Aber für spontane Gewinnspiele und bei begrenztem Budget ist die neue Regelung sicher ein großes Plus. Es wird in Zukunft wohl beides geben, oder besser gesagt, ein Teil der Promotions wird nun “legal” ablaufen, zumindest was die Facebook-Regeln betrifft.

Wirst du nun mehr Gewinnspiele auf deiner Seite posten?

Links

2
Mai

Ein paar Anmerkungen zur AllFacebook Marketing Conference am 29.4.2013 in München

allfacebookmarketingcon2013_03Am 29.4.2013 fand in München die diesjährige Allfacebook Marketing Conference 2013 statt. Anbei ein paar Eindrücke und die Präsentationen.

Der erste Vortrag “Anleitung zum Unglücklichsein: 10 Regeln wie man als Marke und Agentur auf jeden Fall an Facebook verzweifeln wird.” von Gerald Hensel (Scholz & Friends Digital) beinhaltete interessante Facts: 2/3 der Unternehmen haben keine Ziele definiert, die mit Social Media erreicht werden sollen, nur 10 Prozent betreiben Social Media Monitoring. Daraus der Satz, “es ist nicht okay als Unternehmen keine Ahnung zu haben und trotzdem weiter zu handeln”. Unternehmensstrukturen sollen “socialfähig” sein und keine Blackboxes. Hilfreich war der Hinweis auf die “Engagement rate”, die ist 0,7 – bei einer Seite mit 6.243 Fans machen also etwa bei einem Fotocontest gerade mal 43 Fans mit. Nahezu klassisch gerade schon der Hinweis auf die weit verbreitete Missachtung der Promotion-Guidelines – “Jeder Like kann ein iPad gewinnen” – absolut korrekt darauf hinzuweisen. Unternehmen die noch so handeln, handeln einfach unprofessionell. Die Ausgaben für Werbeanzeigen beziffert Gerald mit 25-40% des Budgets – “je kleiner die Fanbase desto wichtiger die Aktivierung”. Interessant der Vergleich “Geld oder Liebe” – was glauben Unternehmen warum Kunden Fans sind und was sagen die Fans darüber? Was ein Fan wert? “Man kann es nicht beziffern”, so auch die Antwort auf eine Frage aus dem Publikum. Weil es davon abhängt, was Sie mit dem Fan machen – soll er für Umsatz sorgen indem man ihn in einen Shop leitet oder soll er Markenbotschafter werden und so weiter.

Fazit: durchaus gute Vortrag der zwar viele Basics enthält, die man jedoch nicht außer Acht lassen darf.

“Facebook Ads: Faktoren für das erfolgreiche Buchen von Werbekampagnen auf Facebook” – 1, 2 oder 3? Das ist keine Hexerei – Zahl auswählen und anschließend dem Nachbarn die Hand entsprechend lange in Sekunden schütteln! Eine willkommene Auflockerung am Beginn des Vortrages von Martin Assmann von iCrossing. Man soll sich auf sein Gegenüber einstellen und das betrifft auch die Facebook-Ads – die erfordern nämlich eine “User Centered Strategy”. Ist auch notwendig, denn es gibt mittlerweile mindestens 12 verschiedene Werbeanzeige-Typen auf Facebook. Das beruht auf dem unterschiedlichen Nutzungsverhalten – schauen was Freunde machen, Bilder schauen, lustige Sachen teilen, etc. Es gibt also grundsätzlich Ads und Sponsored Stories, die jedenfalls mit dem Power Editor besser verwaltet werden können (meiner Erfahrung nach dafür langsamer) als mit dem klassischen Ads Manager. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Beachtung der Facebook-Werberichtlinien und eine gut gewählte Kampagnen-Struktur. Es kann sonst schon mal passieren, dass wenn eine Kampagne zu viele Werbeanzeigen enthält, nur eine oder zwei Varianten tatsächlich funktionieren. Weiters schlecht: nur ein Targeting für alle User, nur eine Anzeige für alle User und keine Abwechslung der Anzeigen.

Fazit: Bei der Komplexität der Facebook-Ads und den laufenden Änderungen ist jeder gute Praxistipp willkommen!

“Facebook B2B: Begeistern oder Belächeln? Lufthansa Cargo über vermeintliches Kistenschieben und Faszination Luftfracht” von Matthias Eberle und Carolin Bierbach von Lufthansa Cargo. Endlich ein Praxisbeispiel, noch dazu aus dem B2B-Bereich – hier wird ja oftmals Facebook als unpassend empfunden: “Die Top-Ten Unternehmen auf Facebook sind B2C-Unternehmen”, “In der angestaubten Logistik hat Kommunikation über neue Medien keine Bedeutung”, “B2B-Unternehmen befinden sich nicht im Fokus der Netzcommunity”, etc. Dies galt es zu widerlegen um das Engagement rechtfertigen zu können. Als Vergleich wurden klassische Ziele auf deren Tauglichkeit geprüft – “listen” = Kundenwünsche verstehen, “talk” = Engagement zu erreichen, “sell” = Umsätze erhöhen, “support” = Kundenservice. All diese Dinge würden für Lufthansa Cargo via Facebook nicht funktionieren oder kaum Sinn machen, daher lautete das primäre Ziel “Ausbau des Engagements über heterogene Zielgruppen wie Kunden, Mitarbeiter, Unternehmensinteressierte und der Öffentlichkeit” und zweitens ein “positives Markenerlebnis durch eine begeisterte Facebook-Community”. Das klingt wie ein Best Practice – Beispiel in der Zieldefinition eines B2B-Unternehmens. Content gibt es genug – etwa von den Piloten. Den der Satz “Piloten ist nichts verboten” gilt anscheinend noch (zum Teil) im Cargo-Bereich. Bei Frachtflügen sind die Piloten nämlich im Unterschied zu Passagierflügen wochenlang unterwegs und bereisen ganze Erdteile. Und da ist einer ganz fleißig: Felix Gottwald (nein, nicht der Olympionike) macht unentgeltlich Fotos und Videos und ist somit der ideale Contentlieferant für die Seite. So wurde etwa sein Video über einen Flug durch die Wolken zu einem Hit. Andere Themen sind die Transportware – da sind oft exotische Tiere oder Sportwagen dabei, die werden nur mit Einverständnis der Kunden gepostet (!). Weiters gab es einen interessanten Einblick in den Ablauf der Postingarbeit: Monitoring, Statistik, Recherche, Abstimmung mit Lufhansa AG, Produktion, Freigabeprozess, Posting etc. Unterstüzt werden sie dabei von einer Agentur. Das resultiert in einer Facebook-Seite mit sehr guten Interaktionsraten, hoher Viralität, hoher Engagement Rate (3. Platz bei Social Bakers), aber Edge-Rank-Problematik. Die Seite kommt ohne Ads aus und basiert auf rein organischem Wachstum (ist Teil der Strategie). Passender Tweet dazu:

Fazit: Klar ist wer damit angesprochen wird – es ist mehr ein B2I (“Business-to-Interest”), wie jemand aus dem Publikum anmerkte. Trotzdem ein gelungenes B2B-Facebook-Beispiel, wie ich meine.

“Abschied vom Gewinnspiel-Tab – Integriertes Facebook Marketing mit Open Graph-Apps & Pages” lautet der Titel des kurzweiligen Vortrages von Michael Kamleitner von den Socialisten aus Wien. Hierbei gings nicht um die Grundlagen von Promotions sondern vielmehr um neue Möglichkeiten. Dabei hat Michael die Eigenschaften der “typischen” Gewinnspiele erklärt: Die meisten haben das Ziel “Mehr Reichweite durch mehr Fans”. Das wird dann mit altmodischen Like-Gates (sind out!) und Tabs umgesetzt. Zu gewinnen gibt’s meistens etwas mit null Bezug zur Marke: ein iPad (Anm.: meist vorgeschlagen von der Abteilung für Kreativabwehr </Controlling>). Dann gibt’s ein amtliches Formular zum Ausfüllen, damit der Kunde unsere Daten hat oder gar ein Facebook-Login. Zum Schluss soll das Gewinnspiel vom User aktiv geteilt werden (um damit die eigene Gewinnchance zu verringern aber dem Unternehmen mehr Fans zu verschaffen). Das tut so gut wie niemand. Typische Gewinnspiel-Tabs bringen wenig weil, a) kein Bezug zur Marke, b) kein Storytelling und c) keine virale Verbreitung durch Wall-Postings. Es besteht zudem noch ein Überangebot. Daher sollte man ein hohes Niveau der Gewinnspiele umsetzten – vorausgesetzt man hat das notwendige Budget dazu. Dafür funktionieren diese dann auf mobilen Endgeräten (Facebook wird von 600 Mio. auch mobil genutzt[!!!]), nutzen mit Open Graph-Aktionen und man kann sie mit “Open Graph Sponsored Stories” bewerben. Wichtig: Tabs haben zu 45% mobilen Zugriff weil die Engagement-Rate doppelt so hoch ist als auf dem Desktop. Doch meistens funktionieren die klassischen Gewinnspiele mobil gar nicht, da es keine mobilen Tabs gibt. Ohne mobile Unterstützung verzichtet man also auf ein Drittel des Potentials. Mit den Open Graph-Funktionen ist es ebenfalls wichtig, zum Beispiel das Sharing auf den (neuen) Newsfeed mit Userbezogenem Vorschaubild zu optimieren – etwa bei Wettbewerben mit Votings.

Fazit: die neuen Funktionen bei Gewinnspielen und Open Graph-Aktionen sind sichtbarer, kosten aber auch mehr. Trotzdem sollte man diese Möglichkeiten berücksichtigen, vor allem wegen der mobilen Nutzung. Super Vortrag.

allfacebookmarketingcon2013_11“Facebook ist mobil – und ihr?” von Jasper Krog und Christian Lee Rottmann. Schon wieder geht es um die mobile Nutzung. Klar, Facebook ist ja eine mobile Company. 157 Mio. sind “mobile only”-Nutzer. Trotzdem sieht man noch von großen Unternehmen Postings die über das lesbare und erträgliche Maß hinausgehen, sprich zu viiieeel Text und Bilder ohne Aussagekraft. Wann sollen Unternehmen posten? Dann, wann die Nutzer auf dem Weg in die Arbeit sind? Oder daheim auf der Couch nach Feierabend? Oder untertags? Warum ist das wichtig, wenn Facebook mit dem Edgerank eh alles selbst filtert? Man soll also die Zeiten der mobilen Nutzung für die eigenen Posts nutzen – da gibt’s weniger Konkurrenz (vorausgesetzt nicht alle lesen mit) und höhere Engagement Rates. Als Hilfe gibt’s noch neben anderen Tipps eine Checkliste, sehr praktisch. Neben mobilen Apps sind auch die mobilen Ads im Vormarsch, zum Leidwesen vieler User. Vor allem dann, wenn Desktop-Posts beworben werden.

Fazit: gut aufbereitete Statistiken und Beispiele zur mobilen Nutzung.

allfacebookmarketingcon2013_14“3 ½ Thesen zur Bedeutung des neuen Newsfeeds für Marken!” von Johannes Lenz. Die Thesen sind nachvollziehbar und wurden sehr plausibel vorgetragen. Es wird immer schwieriger in den Newsfeed der User zu kommen und um nichts anderes geht es. Daher sind die Thesen wichtig – am besten ausprobieren! Guter Input.

allfacebookmarketingcon2013_16“Facebook Graph Search: Wird Facebook die größte Suchmaschine und was müssen Unternehmen beachten?” von Simon Harlinghausen. Interessanter Vortrag mit Einblicken in die neue Facebook Graph Search von einem prominenten Vertreter der Szene der noch dazu direkten Draht zu Mark Zuckerberg unterhält. Daher sei es im auch verziehen, 93 Slides in 30 Minuten zu bringen. Sehr informativ und viel Neues. Nicht nur der Vergleich mit Google Search, auch Web 4.0-Ansatz waren interessant. Am besten fand ich die Slides 12 und 13.

allfacebookmarketingcon2013_07“Katzenvideos oder Produktinfos, das ist hier die Frage. Warum wir eine neue Bewertung von Fanseiten, Unternehmensinhalten und Erfolg brauchen” von Marko Petersohn. Content is King – diese Phrase lässt sich nicht totkriegen und hat noch immer Relevanz. Content vs. Container – es kommt auf den Inhalt und nicht die Verpackung an.

 

“Involving Content & Involving Apps: Die unterschätzten Tabs” von Thorsten Habermann und Christian Clawien. Ich kann den Tabs ja nicht dermaßen viel abgewinnen wie die beiden Vortragenden. Klar sieht eine Facebook-Seite mit schönen Tabs gut aus.

Interessant auch der Stand von visalyze

Thomas Thaler erklärt die visalyze: Facebook-Postings und Tweets werden optisch dargestellt und dienen somit als rasche Entscheidungshilfe für optimale Postingfenster. Unternehmen können durch die Vermeidung von nichtidealen Zeitpunkten Geld sparen und umgekehrt wesentlich mehr Reichweite erzielen, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt posten.

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Mein Favorit: die LB Vending Machine von Ray Sono

Das ist einfach nur cool. Man checkt per Foursquare oder Facebook bei der LB Vending Machine ein und schwups kommt ein Getränk unten raus. Wie das funktioniert? Nach MacGyver-Art!

allfacebookmarketingcon2013_10allfacebookmarketingcon2013_09

allfacebookmarketingcon2013_06
11
Apr

How-To: YouTube Channel Template 2013

yoddle-atYouTube ist heute in Österreich gestartet. Genauer gesagt die Monetarisierung. Damit ist es nun endlich auch für Österreicher möglich, mit YouTube Geld zu verdienen, indem man Werbevideos als Vorspann der eigenen Videos anzeigen lässt. Abgerechnet wird das mit dem Google AdSense-Konto, das mit dem YouTube-Kanal verknüpft werden kann.

Neu ist auch das Design des Kanals. Die einzelnen Bereiche stellen die Darstellungsvarianten abhängig vom jeweiligen Endgerät dar. Wichtig ist die “Logo-Safe-Area”, also der Bereich wo das eigenen Logo garantiert überall angezeigt wird, egal ob Desktop, iPhone, iPad, TV oder Retina Display (Mac).

YouTube liefert hier eine Erklärung über die Dimensionen, WebzuckerTV liefert dazu das passende YouTube Template Photoshop (PSD ZIP-Archiv). Viel Spaß!

webzucker-tv