15
Nov

How-to: Facebook-Rezensionen auf Hotel-Seiten löschen

Eines vorweg: Rezensionen sind grundsätzlich gut, wenn man von gefälschten Bewertungen absieht. Bei Hotels kann die Rezension in Form von Sternen jedoch missverständlich sein. Auf Facebook-Seiten der Kategorien „Lokale Unternehmen“ oder „Unternehmen & Organisationen“ wird seit einigen Tagen die Rezensions-Funktion ausgerollt. Nutzer, die sich via Facebook-App in solche Orte einchecken, können eine Bewertung in Form von Sternen und Kommentaren hinterlassen. Facebook bewertet angeblich Seiten höher, je mehr positive Bewertungen diese haben. Schön und gut, außer wenn die Seite ein Hotel ist. Die Rezensionen werden nämlich unter dem Seiten-Namen (=Hotelname) in Form von Sternen angezeigt. Stimmt also die Sterne-Rezension nicht zufällig mit den Sterne-Kategorisierung des Hotels überein, kann etwa ein Vier-Sterne-Hotel gleich mal zum Drei-Sterne-Haus „degradiert“ werden. Und zwar wenn jemand das Hotel mit 3 Sternen bewertet.
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12
Nov

How-to 20% Text bei Facebook-Ads

Facebook hat fantastisches Ad-Tool das mittlerweile bis zu sechs verschiedene Bilder für „Gefällt mir“-Anzeigen abwechselnd anzeigt. Das bedeutet, dass aus einer Anzeige automatisch sechs Versionen erstellt werden. Wichtig vor allem deshalb, weil die Ads nur eine gewisse „Lebensdauer“ besitzen und nach einiger Zeit nicht mehr angeklickt werden. Man neigt dazu, möglichst viel Text in so ein Werbebild zu packen (600 x 315 Pixel), doch das entspricht nicht den Vorstellungen von Facebook. Das Anzeigenbild darf nämlich nur max. 20 Prozent Text enthalten. Read more

4
Nov

Umfrage zu QR-Codes

QR-Code-WebzuckerQR-Codes sind hässlich. Sie können aber, wenn richtig angewandt, nützlich sein. Mehr dazu demnächst hier im Blog.
Vorher aber eine kurze Umfrage:

 


25
Okt

Facebook viral: Best Practice „1000 things to do in Innsbruck“

18-jähriger Schüler tritt virale Lawine auf Facebook los

1000 things to do in Innsbruck

Wie schafft man es, eine Facebook-Seite innerhalb von 5 Tagen auf knapp 15.000 Fans zu kriegen? Und das ohne gekaufte Fans oder Werbeanzeigen wohlgemerkt. Ein schönes Beispiel dafür ist die Seite „1000 things to do in Innsbruck“ die auch viele Nachahmungsseiten wie etwa „1000 things to do in Vienna“ hervorgebracht hat. Letztere hat in drei Tagen gar 53.000 Fans erhalten. Grund genug für mich, um mit dem Initiator ein Facebook-Interview zu führen: Read more

23
Okt

Apples Ökosystem wächst und wächst und wächst

Gestern wurde Apples neues Betriebssystem OS X 10.9 „Mavericks“ offiziell vorgestellt. Wichtig ist dabei festzuhalten, dass Mavericks 10.9 kein Update von OS X 10.8 „Mountain Lion“ sondern ein vollwertiges Betriebssystem ist (ein Update wäre 10.8.7). Zur Überraschung der meisten: es ist gratis. Apple wirft also ein komplettes Betriebssystem zum Nulltarif in den Markt, wenngleich die Vorversion keine 20 € gekostet hat. Trotzdem ist für die Kommunikationsabteilung ein „gratis Betriebssystem“ natürlich ein Traum, wenngleich es bekanntlich nur auf Macs (und Hackintoshs) läuft.OS X Mavericks

Interessant wird die Auswirkung auf das Volumen-Lizenz-Geschäft von Microsoft sein. Ist ein Gratis-Betriebssystem Grund genug für Unternehmen von Windows auf OS X umzusteigen? Angesichts der Tatsache, dass OS X über die teure Apple-Hardware finanziert wird, wohl kaum. Jedenfalls hat sich OS X Mavericks am Tag der Ankündigung noch kaum auf den Aktienkurs von Microsoft ausgewirkt, auf den von Apple übrigens auch nicht.

Der Unterschied zum kostenpflichtigen Microsoft Windows ist jedoch gar nicht so groß. Denn das wurde wohl von den meisten nur in Zusammenhang mit einem Hardwarekauf erworben und nicht als einzelnes Produkt. Apple will eben im Sinne vertikaler Integration nur mehr an der Hardware verdienen, nicht mehr an der Software. Wobei die Entwicklungskosten der Software natürlich über die Hardware finanziert werden. Doch das Gratis-Mavericks ist nur ein Teil der Strategie: mit iLife werden nun noch zahlreiche weitere Apple-Programme verschenkt, wie etwa das MS Office-Pendant iWorks, iPhoto, iMovie und Garageband. Das und noch mehr schwirrt in Apple’s iCloud.

OS X Mavericks

Apples Ziel ist klar: es sollen möglichst alle Mac-Nutzer mit aktueller Software arbeiten und für die potenziellen Kunden werden Anreize geschaffen, sich beim Hardware-Kauf für Apple zu entscheiden. Mit Mavericks wird auch die Verschmelzung zwischen OS X und iOS, also zwischen Desktop, Laptop, Tablet und Smartphone, konsequent weitergetrieben. Es macht immer weniger Sinn womöglich Windows-, OS X- und Android-Nutzer gleichzeitig zu sein. Das Apple-Ökosystem wächst immer stärker und bietet immer mehr Lock-ins. Ist man einmal drinnen, findet man kaum mehr raus.

28
Aug

How-To: Neue Regeln für Gewinnspiele auf Facebook

facebookpromotionguidelinesFaceboook hat am 27.8.2013 völlig unerwartet die Seiten-Richtlinien hinsichtlich der Promotions gelockert. Unternehmen können nun auf deren Seite Gewinnspiele und Verlosungen ohne die bisher zwingend notwendige Applikation erstellen:

„We’ve removed the requirement that promotions on Facebook only be administered through apps“

Promotions können nun also auf der Seiten-Timeline oder in Apps organisiert werden – nicht jedoch in den Chroniken von Personen (auch nicht der Teilnehmer)!

Teilnahme-Möglichkeiten

  • Teilnahme durch Posten auf der Seite, Kommentieren oder Liken eines Posts der Seite
  • Teilnahme durch Senden einer Nachricht an die Seite
  • Likes können als Voting verwendet werden

Wie gehabt dürfen Unternehmen keine Promotions auf persönlichen Timelines organisieren!

Richtiges Tagging (Markieren) ist notwendig

Es ist nicht erlaubt, dass sich Leute auf Inhalten markieren, in denen sie selbst nicht vorkommen.

  • Es ist erlaubt, dass Leute Produktnamen für neue Produkte vorschlagen, um einen Preis gewinnen zu können.
  • Es ist nicht erlaubt, dass Leute sich selbst in Bildern eines neuen Produktes markieren, um einen Preis gewinnen zu können.

Aufforderung zum Teilen verboten!

Häufig sieht man Gewinnspiele, bei denen als Teilnahmekriterium das Teilen eines Posts in der persönlichen Chronik notwendig ist. Das ist gemäßt Punkt 3 jedoch ausdrücklich von Facebook untersagt:

Persönliche Chroniken dürfen nicht für die Organisation von Promotions genutzt werden (z. B. Aufforderungen wie „teile diesen Beitrag in deiner Chronik, um teilzunehmen“ oder „erhöhe deine Gewinnchancen durch Teilen in deiner Chronik“ sind nicht erlaubt).

Facebook-Ausschluss nicht vergessen!

Diesen Absatz vergessen fast alle, er gehört aber gemäß Punkt 2 angeführt: „Diese Promotion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.“

Facebook Promotion Guidelines Originaltext

"E. Promotions
1. If you use Facebook to communicate or administer a promotion (ex: a contest or sweepstakes), you are responsible for the lawful operation of that promotion, including:
a. The official rules;
b. Offer terms and eligibility requirements (ex: age and residency restrictions); and
c. Compliance with applicable rules and regulations governing the promotion and all prizes offered (ex: registration and obtaining necessary regulatory approvals)
2. Promotions on Facebook must include the following:
a. A complete release of Facebook by each entrant or participant.
b. Acknowledgement that the promotion is in no way sponsored, endorsed or administered by, or associated with, Facebook.
3. Promotions may be administered on Pages or within apps on Facebook. Personal Timelines must not be used to administer promotions (ex: “share on your Timeline to enter” or “share on your friend's Timeline to get additional entries” is not permitted).
4. We will not assist you in the administration of your promotion, and you agree that if you use our service to administer your promotion, you do so at your own risk."

Faceboook-Promotion Guidelines Deutsch

„E.    Promotions

1. Wenn du Facebook nutzt, um über eine Promotion zu berichten bzw. diese zu organisieren (z. B. einen Wettbewerb oder eine Verlosung) bist du für die den ordnungsgemäßen Ablauf dieser Promotion verantwortlich, einschließlich:
a.   Die offiziellen Regelungen,
b. Angebotsbedingungen und Auswahlkriterien (z. B. Alters- und Wohnsitzbeschränkungen) und
c. die Einhaltung der die Promotion sowie alle angebotenen Gewinne regelnden geltenden Regelungen und Bestimmungen (z. B. Registrierung und Einholung notwendiger regulatorischer Genehmigungen).
2. Promotions auf Facebook müssen folgende Elemente enthalten:
a.   Eine vollständige Freistellung von Facebook von jedem Teilnehmer.
b.   Anerkennung, dass die Promotion in keiner Verbindung zu Facebook steht und in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird.
3. Promotions können auf Seiten oder in Apps auf Facebook organisiert werden. Persönliche Chroniken dürfen nicht für die Organisation von Promotions genutzt werden (z. B. Aufforderungen wie „teile diesen Beitrag in deiner Chronik, um teilzunehmen“ oder „erhöhe deine Gewinnchancen durch Teilen in deiner Chronik“ sind nicht erlaubt).
4. Wir werden dich nicht bei der Organisation deiner Promotion unterstützen und du stimmst zu, dass du auf eigenes Risiko handelst, wenn du unseren Dienst zur Organisation deiner Promotion nutzt."

Meinung

Warum macht Facebook das nun plötzlich? Zum einen wahrscheinlich weil sie die Einhaltung der ehemaligen Regeln nie und nimmer kontrollieren können, zum anderen möchten sie vielleicht die „Promoted Posts“ fördern, also Werbeanzeigen für die jeweiligen Gewinnspiel-Posts. Denn mit Apps selbst hat Facebook kein Geld verdient, das haben Dritte getan. Braucht man dann überhaupt noch eine App? Für die meisten „normalen“ Gewinnspiele für kleine Unternehmen wohl kaum, jedoch bietet eine eigenständige Gewinnspiel-App noch wesentlich mehr Funktionen und Möglichkeiten der Darstellung als ein einfacher Post. Aber für spontane Gewinnspiele und bei begrenztem Budget ist die neue Regelung sicher ein großes Plus. Es wird in Zukunft wohl beides geben, oder besser gesagt, ein Teil der Promotions wird nun „legal“ ablaufen, zumindest was die Facebook-Regeln betrifft.

Wirst du nun mehr Gewinnspiele auf deiner Seite posten?

Links

2
Mai

Ein paar Anmerkungen zur AllFacebook Marketing Conference am 29.4.2013 in München

allfacebookmarketingcon2013_03Am 29.4.2013 fand in München die diesjährige Allfacebook Marketing Conference 2013 statt. Anbei ein paar Eindrücke und die Präsentationen.

Der erste Vortrag „Anleitung zum Unglücklichsein: 10 Regeln wie man als Marke und Agentur auf jeden Fall an Facebook verzweifeln wird.“ von Gerald Hensel (Scholz & Friends Digital) beinhaltete interessante Facts: 2/3 der Unternehmen haben keine Ziele definiert, die mit Social Media erreicht werden sollen, nur 10 Prozent betreiben Social Media Monitoring. Daraus der Satz, „es ist nicht okay als Unternehmen keine Ahnung zu haben und trotzdem weiter zu handeln“. Unternehmensstrukturen sollen „socialfähig“ sein und keine Blackboxes. Hilfreich war der Hinweis auf die „Engagement rate“, die ist 0,7 – bei einer Seite mit 6.243 Fans machen also etwa bei einem Fotocontest gerade mal 43 Fans mit. Nahezu klassisch gerade schon der Hinweis auf die weit verbreitete Missachtung der Promotion-Guidelines – „Jeder Like kann ein iPad gewinnen“ – absolut korrekt darauf hinzuweisen. Unternehmen die noch so handeln, handeln einfach unprofessionell. Die Ausgaben für Werbeanzeigen beziffert Gerald mit 25-40% des Budgets – „je kleiner die Fanbase desto wichtiger die Aktivierung“. Interessant der Vergleich „Geld oder Liebe“ – was glauben Unternehmen warum Kunden Fans sind und was sagen die Fans darüber? Was ein Fan wert? „Man kann es nicht beziffern“, so auch die Antwort auf eine Frage aus dem Publikum. Weil es davon abhängt, was Sie mit dem Fan machen – soll er für Umsatz sorgen indem man ihn in einen Shop leitet oder soll er Markenbotschafter werden und so weiter.

Fazit: durchaus gute Vortrag der zwar viele Basics enthält, die man jedoch nicht außer Acht lassen darf. Read more

11
Apr

How-To: YouTube Channel Template 2013

yoddle-atYouTube ist heute in Österreich gestartet. Genauer gesagt die Monetarisierung. Damit ist es nun endlich auch für Österreicher möglich, mit YouTube Geld zu verdienen, indem man Werbevideos als Vorspann der eigenen Videos anzeigen lässt. Abgerechnet wird das mit dem Google AdSense-Konto, das mit dem YouTube-Kanal verknüpft werden kann.

Neu ist auch das Design des Kanals. Die einzelnen Bereiche stellen die Darstellungsvarianten abhängig vom jeweiligen Endgerät dar. Wichtig ist die „Logo-Safe-Area“, also der Bereich wo das eigenen Logo garantiert überall angezeigt wird, egal ob Desktop, iPhone, iPad, TV oder Retina Display (Mac).

YouTube liefert hier eine Erklärung über die Dimensionen, WebzuckerTV liefert dazu das passende YouTube Template Photoshop (PSD ZIP-Archiv). Viel Spaß!

webzucker-tv

21
Mrz

Wie viele Tiroler sind auf Facebook?

facebook-tirol-karteFacebook veröffentlich via Werbeanzeigentool Nutzerzahlen für verschiedene Zielgruppen (Ort, Alter, Geschlecht, usw.). Diese Zahlen werden von unterschiedlichen Diensten für verschiedene Länder aufbereitet, wie etwa für Deutschland oder Österreich. Ich habe die Nutzerzahlen für Tirol sowie für wichtige Tiroler Orte erhoben. Anzumerken sei gleich vorweg: es sind Schätzungen von Facebook über die aktiven Nutzer, die sich innerhalb von 30 Tagen mindestens einmal an einem der entsprechenden Orte eingeloggt haben. Loggt sich ein Nutzer an mehreren Orten innerhalb von 30 Tagen ein, taucht er im Werbeanzeigentool wahrscheinlich öfters auf, wird aber als aktiver Nutzer nur einmal gezählt (Quelle: allfacebook.de). Im Werbeanzeigentool wird das als „Wohnsitz“ angezeigt, diese Bezeichnung darf also bezweifelt werden.

Facebook-Nutzer für Tirol anzeigen, aber wie?

Facebook gibt keine Zahlen über Bundesländer heraus, sondern nur für Gemeinden oder jene der Gemeinden plus einem Umkreis von rund 16, 40 oder 80 Kilometer:

facebook-innsbruck-80km

Um die gesamten Nutzerzahlen von Tirol zu erheben, habe ich deshalb verschiedene Gemeinden mit einem Umkreis von 16 Km als Zielgruppe eingestellt und mir so die „Zielgruppe Tirol“ zusammengestellt.

facebook-tirol-zielgruppe

Insgesamt sind in Tirol demnach derzeit (20.3.2013) ungefähr 194.640 Nutzer aktiv, was einem Anteil von 27% an der Gesamtbevölkerung Tirols entspricht. Hier sieht man wie das Werbetool zum Teil ungenau ist. Wenn ich etwa Mayrhofen dazugenommen hätte, um das Zillertal etwas abzudecken, wäre die gesamte Zielgruppe gesunken statt gestiegen.

Wie alt ist Facebook in Tirol?

Mehr als die Hälfte der Nutzer sind zwischen 18 und 34 Jahre.

facebook-nutzer-anteile-tirol

 

Ist Facebook männlich oder weiblich?

In Tirol sind ab den 18-Jährigen etwas mehr Männer als Frauen auf Facebook aktiv.

facebook-nutzer-geschlecht-alter

Wie viele Nutzer gibt es in den Gemeinden?

Eine Aufstellung einiger Tiroler Gemeinden inklusive Umkreis von 16 Kilometer. Hier sind Überschneidungen möglich, wie etwa bei Wörgl / Kufstein oder Schwaz / Wattens der Fall sein könnte.

facebook-nutzerzahlen-gemeinde-16km

Facebook Nutzeranteile in Tiroler Gemeinden

Ich habe die Facebook-Nutzerzahlen mit der offiziellen Bevölkerungsstatistik auf Gemeindeebene verglichen. Auch hier ist zu beachten, dass die Facebook-Zahlen Schätzungen sind. Am Beispiel Ischgl (93%) wird auch schön sichtbar, dass die Zahlen im Werbeanzeigentool nicht dem Wohnsitz entsprechen sondern eben allen aktiven Nutzern vor Ort, also inklusive Touristen.

facebook-nutzeranteile-gemeindebevoelkerung

Es macht also für Tourismusbetriebe Sinn, sich auch den Gästen bezüglich Social Media zu widmen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Facebook-Werbeanzeigentool oder Nutzerzahlen gemacht?

 

18
Mrz

Google Reader ist tot: Tipps für feedly

rip google readerGoogle stellt mit 1. Juli den Google Reader ein, den wohl beliebtesten RSS-Reader. Doch das Ende von Google Reader bedeutet keinesfalls das Ende von RSS-Feeds, auch wenn Twitter eine Art „Mitbewerber“ in der Newsverbreitung ist. Zeit, sich nach Alternativen umzusehen. Feedly scheint eine sehr gute zu sein. Warum? Feedly punktet mit zahlreichen Möglichkeiten bei der visuellen Darstellung (ähnlich Flipboard auf iOS) und der für RSS-Reader so wichtigen mobilen Nutzbarkeit:

Dabei ist Feedly mehr als nur ein Ersatz. Reeder ist ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit für den Konsum von RSS-Feeds, allerdings nur für iOS und Mac-User. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Reader, jedoch kommt man an feedly nicht vorbei und das aus gutem Grund. Laut eigenen Angaben haben sich in den ersten 48 Stunden nach Bekanntgabe der Einstellung, ganze 500.000 User bei feedly registriert und war die Nr. 1 im iOS-Store:

„More than 500,000 Google Reader users have joined the feedly community over the last 48 hours. We love passionate readers. Welcome on board. Our main priorities over the next 30 days are 1) to keep the service up, 2) listen to new users for suggestions and 3) add features weekly. To keep the service up, we 10x our bandwidth and added new servers.“

Hier ein paar Tipps im Umgang mit feedly:

Tipp #0: Google Reader-Account importieren

Um die Google Reader-Feeds und Kategorien in feedly zu importieren, muss man sich einfach bei feedly mit dem Google-Account einloggen. Feedly synchronisiert anschließend den Google Reader-Account automatisch mit feedly.

Tipp #1: Übersichtlichere Darstellung

Viele Google Reader-Nutzer nutzen ihren Reader als Recherche- und Kurationstool und müssen daher viele Artikel sehr schnell überfliegen können. Innerhalb eines Feeds oder einer Kategorie kann man mit einem Klick auf das Zahnrad die gewünschte Darstellung einstellen, etwa nur Überschriften mit „Titles“.

feedly01

Tipp #2: Artikel für später

Immer wenn man über einen Artikel fährt, erscheinen rechts ein paar Icons. Mit Klick auf „save for later“ landet der Artikel für später gespeichert, ähnlich wie die „Sternefunktion“ (Markierung hinzufügen) im Google Reader.

feedly02Tipp #3: Visuell suchen

Viele Designer schätzen visuelles Browsen sehr, um sich so über Trends in ihrer Branche zu informieren. Sollte der Inhalt der Quellen sehr visuell sein, bietet es sich an, feedly mit der Cards-Ansicht zu nutzen.

feedly04Tipp #4: Einstellungen

Unter „Preferences“ im linken Menü unten kann man zahlreiche Standard-Einstellungen vornehmen, etwa unter „Default View“ die gewünschte Darstellungsart, etc.

feedly03

 

Hier sind die Original-Tipps. Artikelbild (Lego gravestone) by ~zenekL.

Welche Erfahrungen habt ihr mit feedly gemacht?

Welchen RSS-Reader bevorzugt ihr?